SILO

Alte Straßenmeisterei



Die Kunst ist eine
Vermittlerin des
Unaussprechlichen.

Johann Wolfgang v. Goethe

SILO - Alte Strassenmeisterei

Die Jahreszahl auf einem Betonträger im Wohnhaus der alten, ehemaligen Straßenmeisterei weist darauf hin, dass das Gebäude der heutigen Galerie SILO 1968 erbaut wurde. Das Silo selbst befindet sich in unmittelbarer Nähe der Galerie. Diese wurde im Jahr 2013 eröffnet und umfasst 200 qm Ausstellungsfläche; bestehend aus einem Kellerkabinett, dem Heizhaus, einem E-Raum, der sich wiederum im eigentlichen Galerieraum befindet.
Diese Räume verlangen nach Kunst.

Das ehemalige DDR-Industrieobjekt hat seine ganz eigene Ausstrahlung. Ein großzügiges Außengelände lädt zum Verweilen ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Rositha Fundele &
Olaf Bartsch

Farbton


vom 07. Oktober bis 12. November 2017

Dirk Lange - MARMORIERTE GRAFIK
Carola Krüger - KERAMIK - PORZELLAN
Reimar Krüger - KERAMIK - PORZELLAN


VERNISSAGE
Sonnabend, 07. Oktober 2017, 19 Uhr

LAUDATIO
Dr. phil. Roland Meinel - Leipzig
Jens Lüthke - Jena

MUSIK
Gustavo Eda - Japanische Laute

Zusammenarbeit mit Ikenobo German Shouokai Study Group e.V.

Dirk Lange
MARMORIERTE GRAFIK



 
Durch das Auftropfen von Farben auf eine Flüssigkeit entsteht ein dünner schwimmender Farbfilm, der durch das Auflegen eines Bogen Papiers fixiert und abgehoben werden kann.

Die Arbeiten gehören zur Werkgruppe mit dem Titel “Lithomorphosen”.

Carola Krueger
KERAMIK - PORZELLAN



 

Die nicht die Kleinheit großer Dinge in sich fühlen, die werden auch die Größe kleiner Dinge in anderen übersehen

Kakuzo Okakura

Reimar Krueger
KERAMIK - PORZELLAN



In den 40 Jahren meines Schaffens habe ich viele verschiedene Brennöfen gebaut. Unser gemeinsamer großer Lebenstraum war ein japanischer Höhlenofen, ein Anagama. Diesen Traum konnten wir nach einigen Japanreisen realisieren und so brennen wir unseren Anagama seit 2004 einmal im Jahr mit viel Holz und viel Leidenschaft..... In Deutschland gibt es wenige dieser Brennöfen. Das Besondere ist, dass die Keramik vor dem Brand nicht glasiert wird. Allerdings brennt man für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich lange -7 Tage und 7 Nächte. Die dabei anfl iegende Holzasche schmilzt zu den schönsten Oberfl ächen und Farben. Wenn Sie neugierig geworden sind und der Funke übergesprungen ist, besuchen Sie uns in unsere Ausstellung.

Frederic Chopin - „L‘Adieu“ - Musikalische Lesung



4. November, 19 Uhr - Anmeldungen unter 0172 9568676


Es ist wenig bekannt, dass Frédéric Chopin neben seinen zahlreichen Klavierwerken auch siebzehn Lieder verfasst hat. Sie sind Nebenwerke, meist durch äußeren Anlass motiviert und flüchtig hingeworfen, aber doch Nebenwerke eines Genies, dass auch im kleinsten, beiläufigen Produkt seine Handschrift nicht verleugnet. Erstaunlich ist es, dass der Klaviervirtuose Chopin den Begleitpart meist auf äußerste Simplizität, auf stützende Rhythmen und Akkorde sowie auf kleine melodische Zwischenspiele reduzierte und sich im Lied mit der kurzen Strophenform begnügte. Er verstand das Lied wohl als Bagatelle, als Improvisation eines lyrischen Augenblicks, und in dieser Eigenschaft muss man die Schönheit der Chopinschen Lieder erkennen.
Die Gesänge entstanden zu verschiedenen Lebenszeiten; einige hat Chopin noch in Warschau, die meisten jedoch in Paris geschrieben. Aus dem Jahr 1829 stammen zwei besonders schöne Lieder: “Mädchens Wunsch“ nach einem Gedicht von Stefan Witwicki ist ein einfaches Strophenlied, im Charakter zwischen Mazurka und Walzer stehend, das von einem graziösen Klavier-Ritornell eingerahmt wird und “Was ein junges Mädchen liebt “ – von demselben polnischen Dichter, ein Stück charmanter Salonmusik, dessen anmutige Melodie von einem Scherzando-Mittelteil unterbrochen wird. Witwickis Gedichte inspirierten Chopin auch zu “Trübe Wellen “, ein kunstvoll gearbeitetes, reich gegliedertes Lied von schwermütig-ausdrucksvoller Melodik,
und zu dem volksliedhaft-kantablen “Litauisches Lied “, in dem ein Mädchen seiner Mutter gesteht, den Liebsten heimlich auf dem Feld getroffen zu haben. “Melancholie “ nach Bogdan Zaleski gehört zu den letzten Liedern Chopins. Die traurige Melodie über rührenden Moll-Harmonien schrieb er 1845 nieder.

Anna Piontkowsky - Sopranistin Elisabeth Letocha - Mezzosopranistin
Rolf Schinzel - Klavier

Was kommt als naechstes?

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Alte Straßenmeisterei
Erste private Galerie in Sömmerda



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Olaf Bartsch
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